Verantwortungsvolles Spielen
Glücksspiel soll Unterhaltung sein – niemals eine Einnahmequelle. Das Spielen in Online-Casinos kann Spaß machen, birgt aber auch ernsthafte Risiken. Auf brennpunkt-ostkreuz.de setzen wir uns dafür ein, dass unsere Besucherinnen und Besucher sicher und mit gesundem Menschenverstand spielen. Bitte lesen Sie die folgenden Informationen aufmerksam durch, bevor Sie spielen.
Grundsätze des verantwortungsvollen Spielens
- Betrachten Sie Glücksspiel als Freizeitbeschäftigung, nicht als Möglichkeit, Geld zu verdienen.
- Setzen Sie nur Geld ein, dessen Verlust Sie sich problemlos leisten können.
- Legen Sie vor dem Spielen ein festes Budget und ein Zeitlimit fest – und halten Sie sich daran.
- Versuchen Sie niemals, Verluste durch weiteres Spielen „zurückzuholen".
- Spielen Sie nicht unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder in emotionalen Belastungssituationen.
- Machen Sie regelmäßig Pausen und pflegen Sie andere Hobbys und soziale Kontakte.
Altersverifikation – Nur für Erwachsene ab 18 Jahren
In Deutschland ist die Teilnahme an Glücksspielen erst ab 18 Jahren erlaubt (§ 4 Abs. 1 Glücksspielstaatsvertrag 2021). Seriöse Anbieter verifizieren das Alter und die Identität ihrer Spieler bei der Registrierung. Wenn Sie minderjährige Personen in Ihrem Haushalt haben, empfehlen wir dringend:
- Nutzen Sie Kindersicherungssoftware (z. B. Jugendschutz-Filterprogramme), um den Zugang zu Glücksspielseiten zu sperren.
- Bewahren Sie Zugangsdaten und Passwörter sicher auf und geben Sie diese niemals weiter.
- Loggen Sie sich nach jeder Spielsitzung aus und lassen Sie Geräte nicht unbeaufsichtigt, während Sie angemeldet sind.
Warnsignale für problematisches Spielverhalten
Spielsucht entwickelt sich schleichend. Prüfen Sie ehrlich, ob eines oder mehrere der folgenden Anzeichen auf Sie zutreffen:
- Sie spielen weiter, um Verluste auszugleichen („Chasing Losses").
- Sie verheimlichen Ihr Spielverhalten vor Familie oder Freunden.
- Sie setzen mehr Geld ein, als Sie sich leisten können.
- Sie leihen sich Geld oder verkaufen Besitztümer, um spielen zu können.
- Sie vernachlässigen Arbeit, Studium, Familie oder soziale Verpflichtungen wegen des Spielens.
- Sie denken ständig ans Spielen oder planen die nächste Spielsitzung.
- Sie verspüren Unruhe, Reizbarkeit oder Angst, wenn Sie nicht spielen können.
- Sie spielen, um Problemen oder negativen Gefühlen zu entkommen.
- Erfolglose Versuche, das Spielen einzuschränken oder aufzuhören.
- Sie lügen über die Höhe Ihrer Einsätze oder die Dauer Ihres Spielens.
Wenn mehrere dieser Punkte auf Sie zutreffen, sollten Sie sich ernsthaft mit Ihrem Spielverhalten auseinandersetzen und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
Selbsthilfe-Werkzeuge und Spielerschutzfunktionen
Nutzen Sie die Schutzfunktionen, die lizenzierte Anbieter bereitstellen müssen:
- Einzahlungslimits: In Deutschland gilt bei lizenzierten Anbietern ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 Euro (länderübergreifend über die LUGAS-Limitdatei überwacht). Legen Sie zusätzlich eigene, niedrigere Limits fest.
- Verlustlimits: Definieren Sie, wie viel Sie maximal pro Tag, Woche oder Monat verlieren möchten.
- Reality-Checks: Aktivieren Sie regelmäßige Erinnerungen an Ihre Spieldauer und Ihren Kontostand.
- Auszeiten (Timeouts): Gönnen Sie sich kurze Spielpausen von 24 Stunden bis zu mehreren Wochen.
- Selbst Ausschluss über OASIS: In Deutschland können Sie sich über das zentrale Sperrsystem OASIS bei allen lizenzierten Glücksspielanbietern sperren lassen – für mindestens drei Monate oder dauerhaft. Die Sperre kann frühestens nach Ablauf der Mindestfrist auf Antrag aufgehoben werden.
- Spielhistorie prüfen: Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Einzahlungen, Einsätze und Verluste, um den Überblick zu behalten.
Wichtiger Hinweis: Anbieter, die nicht am deutschen Spielerschutzsystem (LUGAS/OASIS) teilnehmen, bieten diese Schutzmechanismen möglicherweise nicht an. Informieren Sie sich vor der Registrierung genau über die verfügbaren Limits und Sperroptionen des jeweiligen Casinos.
Beratungs- und Hilfsangebote in Deutschland
Wenn Sie oder ein Angehöriger von problematischem Spielverhalten betroffen sind, gibt es kostenlose, vertrauliche und anonyme Hilfe:
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Telefonhotline 0800 1 37 27 00 (kostenlos, anonym), Online-Beratung und Informationen unter www.check-dein-spiel.de
- Spielsucht-Therapie: Informationen und Beratungsstellenverzeichnis unter www.spielsucht-therapie.de
- Anonyme Spieler: Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland – Informationen unter www.anonyme-spieler.org
- Caritas & Diakonie: Suchtberatungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie unter www.caritas.de und www.diakonie.de
Internationale Anlaufstellen: Wenn Sie sich im Ausland aufhalten oder englischsprachige Unterstützung bevorzugen, können Sie sich an GamCare (www.gamcare.org.uk, UK), GamStop (www.gamstop.co.uk, UK), Gambling Help Online (www.gamblinghelponline.org.au, Australien), den Responsible Gambling Council (www.responsiblegambling.org, Kanada) oder den National Council on Problem Gambling (www.ncpgambling.org, USA) wenden.
Hilfe in Anspruch nehmen – Sie sind nicht allein
Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Spielverhalten problematisch ist, oder wenn Sie sich um eine nahestehende Person sorgen: Zögern Sie nicht, Hilfe zu suchen. Spielsucht ist eine anerkannte Erkrankung – keine Charakterschwäche. Je früher Sie handeln, desto besser sind die Heilungschancen. Der erste Schritt ist oft ein anonymes, kostenloses Gespräch mit der BZgA-Hotline unter 0800 1 37 27 00. Beratungsangebote stehen auch Angehörigen zur Verfügung.
Denken Sie daran: Spielen Sie verantwortungsvoll. Setzen Sie sich Limits. Und wenn das Spielen aufhört, Spaß zu machen – hören Sie auf.